WOLFGANG SCHILD

RECHTSANWALT

Vergütung im Falle einer Beratung / Vertretung

 

Ich mache die Annahme eines Mandats regelmäßig davon abhängig, dass meine Tätigkeit nach Zeit vergütet wird  (Vergütungsvereinbarung / Zeithonorar, § 3a Rechtsanwaltsvergütungsgesetz - RVG -).


(Stundensatz)
Zugrunde gelegt wird grundsätzlich ein Stundensatz  von 240,00 EUR netto.

Anwaltliche Stundensätze bewegen sich meist in einem Bereich zwischen 180,00 EUR und 300,00 EUR (Bayerischer Anwaltsverband: "Was kostet mein Recht?")


(Abrechnungstakt)
Die Tätigkeit wird minutengenau abgerechnet (mehr).

Berechnungsbeispiel:
Die Netto-Gebührenhöhe berechnet sich wie folgt: Stundensatz (240,00 EUR) / 60 x Anzahl Minuten Bearbeitungszeit

Bspl.: Eine Besprechung mit dem Mandanten dauert 35 Minuten. Die angefallene Netto-Gebühr beträgt (240,00 EUR / 60 x 35=) 140,00 EUR.


Mindestvergütung ist immer die gesetzliche Vergütung (§ 49b Abs. 1 Bundesrechtsanwaltsordnung - BRAO -).

Gesetzliche Vergütung ist die Vergütung, die durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) bestimmt wird. Die Höhe der gesetzlichen Vergütung hängt nicht vom Umfang der Bearbeitung, sondern vom sog. Gegenstandswert / Streitwert einer Sache ab. Die gesetzliche Vergütung ist eine "Mindestvergütung", weil grundsätzlich keine Vergütung vereinbart werden darf, die die gesetzliche Vergütung unterschreitet (§ 49b Abs. 1 BRAO)

Gebührentabellen der gesetzlichen Vergütung in asylrechtlichen, ausländerrechtlichen und staatsangehörigkeitsrechtlichen Angelegenheiten finden Sie hier.


Ablauf vor und nach Mandatserteilung

Vor Mandatserteilung: Sie erhalten zur Prüfung und ggfls. Unterschrift und Rückgabe zunächst

→ die Mandatsunterlagen (Formulare Mandatsvertrag, Datenschutzerklärung, Vergütungsvereinbarung, Mandatsbedingungen, ggfls. Vollmacht, ggfls. Widerrufsbelehrung)

→ sowie eine Auskunft über die voraussichtliche Höhe der gesetzlichen Mindestvergütung und eine Auskunft darüber, welchen Bearbeitungsaufwand diese Gebühren nach Maßgabe der Vergütungsvereinbarung finanzieren .


Nach Mandatserteilung
(Rückgabe der Mandatsunterlagen und Annahme des Mandats durch mich) wird zunächst ein Bearbeitungs- und Budgetplan erstellt. Diese Planung dient allein dem Zweck, den Umfang des voraussichtlich erforderlichen Vorschusses (§ 9 RVG) zu ermitteln. Sie erhalten einen Ausdruck dieser Planung, um Ihnen Gelegenheit zu geben, auf den Umfang der Bearbeitung der damit einghergehenden Kosten Einfluss zu nehmen. Hierzu biete ich Ihnen das Budgetgespräch an.

In diesem Budgetgespräch wird besprochen,

→ der voraussichtliche Ablauf und Umfang der Mandatsbearbeitung
→ welches finanzielle Budget für die Bearbeitung Ihrer Angelegenheit voraussichtlich erforderlich sein wird bzw. welches Budget Sie aufwenden wollen bzw. können.
→ ob und wie die Kosten in Ansehung des Vorschussanspruches in Gestalt einer Ratenzahlung gezahlt werden können.
→ Ggfls.: ob Ihnen Prozesskostenhilfe zustehen kann sowie Art und Umfang der Bearbeitung in einem solchen Fall


 


(Mehr zu "Anwaltskosten")

 

 

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